Nachhaltigkeitsmanagement
Nachhaltigkeitsmanagement
Praxisnah, zielorientiert, pragmatisch
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen dort ansetzen, wo Nachhaltigkeit die größte Wirkung entfalten kann – im Kerngeschäft. Um die strategische Relevanz im Unternehmen zu verankern ist ein gutes Nachhaltigkeitsmanagement nötig: Klare Prozesse, Strukturen und Verantwortlichkeiten setzen den Rahmen. Definierte Ziele und Handlungsfelder und eine strukturierte Fortschrittsmessung geben die Richtung vor. Wir begleiten Sie beim Aufbau und der Implementierung eines erfolgreichen Nachhaltigkeitsmanagements und geben Ihnen das nötige Werkzeug an die Hand.
Fokusthemen
Weitere Leistungen
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse definieren wir Nachhaltigkeitsthemen, die individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten sind und unterstützen Sie bei der Implementierung. Die Fokussierung auf die richtigen Themen hilft dabei, aktuelle und zukünftig Einzelmaßnahmen und ganze Nachhaltigkeitsprogramme zu steuern und zu strukturieren. Es wird leichter, die richtigen Schwerpunkte, Ziele und KPIs zu setzen und offene Flanken zu identifizieren.
Um Nachhaltigkeit dauerhaft in den Unternehmensstrukturen und -prozessen zu verankern, sollte sie hierarchie- und fachbereichsübergreifend diskutiert werden. Eine Möglichkeit dafür bieten thematische Arbeitskreise oder Entscheidungsgremien. Wir definieren mit Ihnen eine passende Struktur, Reporting- und Kommunikationswege sowie Verantwortlichkeiten, die auf bestehenden Strukturen aufbauen.
Die Mitarbeitenden sind die wichtigste Zielgruppe, um CR in den Arbeitsalltag und sämtliche Entscheidungen zu integrieren. Damit sie als Multiplikatoren für Ihr Thema agieren, müssen sie die Zusammenhänge verstehen und von der strategischen Relevanz des Themas überzeugt sein. Wir erarbeiten Nachhaltigkeitstrainings in Form von Informationsveranstaltungen, Präsenztrainings, Webinaren oder online-basierten Formaten. Dabei sprechen wir jede Zielgruppe individuell an – ob Manager, Aufsichtsräte, Betriebsräte, Azubis oder die gesamte Belegschaft.
Es genügt nicht mehr, sich nur um die direkten Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit zu kümmern, sprich: um standortbezogenen Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Es geht vielmehr darum, positive und negative Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beurteilen, von der Ressourcenförderung bis hin zum Recycling. Nur so können ungenutzte Werte für Geschäft und Gesellschaft optimal genutzt werden. Gemeinsam evaluieren wir Ihre Wertschöpfungsketten. Wir konzipieren und moderieren Stakeholderdialoge mit Teilnehmern entlang der Value Chain, um gemeinsame Chancen zu identifizieren und Synergien zu nutzen.
Durch Corporate Citizenship können Unternehmen ihrem gesellschaftlichen Engagement nachkommen. Das Bestreben ist es, eine möglichst große Wirkung zu erzielen, idealerweise durch eine Strategie, die sich am Kerngeschäft orientiert und glaubwürdig zum Unternehmen passt. Dafür legen wir gemeinsam Ziele, Budgets und Steuerungskennzahlen fest und setzen Maßnahmen, Mitarbeiterförderprogramme oder Spenden-Management um.
Eine glaubwürdige Story zum Nachhaltigkeitsengagement ist wichtig für die externe und vor allem interne Kommunikation. Wir helfen Ihnen dabei, Kernbotschaften zu formulieren und sie in das Branding und die Unternehmenskommunikation zu integrieren. Dilemmata und Zielkonflikte kommunizieren wir transparent. Wir unterstützen Sie, damit Sie sprachfähig bleiben – auch in der Krisenkommunikation.
Die Aufgaben des Compliance Bereichs erweitern sich laufend mit den Anforderungen, die an Unternehmen gestellt werden. Neben der Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Normen geht es auch um die Einhaltung von Versprechen, die Unternehmen an die Gesellschaft geben. Es geht also nicht nur um Legalität, sondern auch um Legitimität. Mit der Integration der Nachhaltigkeitsanforderungen in die Unternehmensstrategie müssen diese auch in den Bereich Compliance mit aufgenommen werden. Gerne begleiten wir Sie bei dieser Aufgabe.
Ihre Ansprechpartnerin:

Kathrin Hipp
Geschäftsführende Gesellschafterin
Telefon: +49 170 1786417
Email: kathrin.hipp@fors.earth
Häufig gestellte Fragen zum Nachhaltigkeitsmanagement
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten. Gerne beantworten wir Ihre weiteren Fragen in einem persönlichen Gespräch.
Nachhaltigkeitsmanagement bezeichnet die systematische Steuerung aller Nachhaltigkeitsaktivitäten eines Unternehmens: Ziele definieren, Verantwortlichkeiten festlegen, Daten erheben, Fortschritte messen und nachsteuern. Es verbindet die strategische Ebene mit der Berichtspflicht, etwa der CSRD-Berichterstattung, und sorgt dafür, dass Nachhaltigkeit nicht in der Kommunikationsabteilung stecken bleibt.
Sinnvoll ist sie für alle Unternehmen, die entweder gesetzlich berichtspflichtig sind, von Kunden und Banken zu ESG-Daten befragt werden oder Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor nutzen wollen. Auch nicht direkt berichtspflichtige Mittelständler geraten über die Lieferkette großer Kunden unter Druck, etwa im Kontext von Lieferkette und Menschenrechten.
In der Regel startet es mit einer Bestandsaufnahme und einer Wesentlichkeitsanalyse, die die relevanten Themen identifiziert. Darauf folgen Zieldefinition, Maßnahmenplanung, Datenerhebung und schließlich Berichterstattung und Kommunikation. Je nach Reifegrad dauert ein erster vollständiger Zyklus zwischen sechs und achtzehn Monaten.
Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse betrachtet zwei Richtungen: die Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft (Impact) sowie die finanziellen Risiken und Chancen, die sich aus Nachhaltigkeitsthemen ergeben (Financial Materiality). Sie ist das Fundament jedes CSRD-Berichts, weil sie festlegt, worüber überhaupt berichtet werden muss. Details dazu finden sich bei der CSRD-Wesentlichkeitsanalyse.
Die Omnibus-Initiative der EU hat den Anwendungsbereich der CSRD deutlich verkleinert und Fristen verschoben, sodass viele Unternehmen später oder gar nicht mehr berichtspflichtig sind. Gleichzeitig bleibt der Marktdruck über Kunden, Investoren und Banken bestehen. Was das konkret bedeutet, ist unter Omnibus-Verordnung aufbereitet.
Die EU-Taxonomie definiert, welche Wirtschaftsaktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten, und verlangt die Offenlegung entsprechender Umsatz-, CapEx- und OpEx-Anteile. Für berichtspflichtige Unternehmen ist sie eng mit der CSRD verzahnt, für alle anderen zunehmend ein Kriterium bei der Finanzierung. Eine Einordnung bietet die Seite zur EU-Taxonomie.
Eine gute Nachhaltigkeitsstrategie ist kein Anhang, sondern beantwortet, wie das Geschäftsmodell selbst zukunftsfähig wird: Wo entstehen Risiken durch Klimawandel, Regulierung oder Ressourcenknappheit, und wo liegen neue Marktchancen? Wenn beide Strategien getrennt geführt werden, bleibt Nachhaltigkeit folgenlos. Der Ansatz dazu ist unter Nachhaltigkeitsstrategie beschrieben.
Die Kosten hängen stark von Unternehmensgröße, Reifegrad und Umfang ab, von einem kompakten Strategieprojekt bis zur mehrjährigen Begleitung inklusive Berichtserstellung. Der Nutzen zeigt sich in vermiedenen Compliance-Risiken, besseren Finanzierungskonditionen, gewonnenen Ausschreibungen und Effizienzgewinnen, etwa durch geringeren Energie- und Materialeinsatz. Ein realistischer Kostenrahmen lässt sich erst nach einer ersten Einordnung des Bedarfs seriös beziffern.
Zunächst braucht es Klarheit darüber, welche Ratings und Fragebögen für die eigene Branche und Investorenbasis relevant sind, etwa EcoVadis, CDP oder MSCI. Danach geht es um belastbare Daten, konsistente Antworten und ein aktives Management der Bewertungen über die Zeit. Unterstützung dazu bietet das ESG-Rating-Management und Sustainable Finance.



