Mobilität

70% der Luftverschmutzung in Städten entsteht durch Transportmittel

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1,7 Millionen Carsharing Nutzer gab es 2017 in Deutschland

Carsharing Nutzer in Deutschland 2017

770.000 Elektroautos wurden in China 2017 neu zugelassen

Elektroautos wurden in China 2017 neu zugelassen

41 Stunden verschwenden Deutsche im Jahr bei der Parkplatzsuche

verschwenden Deutsche im Jahr bei der Parkplatzsuche

Hohe Erwartungen an die Mobilität von morgen

Getrieben von Bevölkerungswachstum und Urbanisierung wandeln sich die Ansprüche an zukünftige Mobilitäts- und Transportformen drastisch. Der Wunsch nach kostengünstigen, effizienten und umweltfreundlichen Lösungen treibt die Mobilitätsbranche an.

 

Gleichzeitig reagiert die Gesetzgebung auf den erhöhten Ausstoß klimaschädlicher Gase, Stickstoffoxide und Feinstaub: Einfahrverbote in vielen Städten weltweit sind umgesetzt oder in Planung. Zudem wird sich die Nutzung der begrenzten städtischen Räume ändern. Laut einer Umfrage der Universität Köln, steht jedes Auto in Deutschland täglich rund 23 Stunden ungenutzt herum. Dafür wird der Platz im öffentlichen Raum eng. Die Infrastruktur spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Mobilität der Zukunft geht. Raum- und Städteplaner, öffentliche Verkehrsanbieter, Politik und Gemeinden müssen gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten. Eine erfolgreiche Energiewende und eine Infrastruktur für e-Mobilität sind weitere Voraussetzung für klima- und umweltfreundlichere Mobilität – in den wachsenden Städten ebenso wie in ländlichen Räumen. Hier wird mittelfristig das Auto Verkehrsmittel Nummer eins bleiben.

 

„Das mit dem Auto verbundene Besitz- und Prestigedenken beginnt zu bröckeln."

 

Die Verkehrswende ist in vollem Gange

Viele Unternehmen und Start-ups nutzen die Chancen der Mobilitätstransformation bereits: Digitale Lösungen wie Uber oder Apps für „Mobility on Demand“ versprechen unbegrenzte Mobilität in Städten. Branchenfremde Wettbewerber wie Google und Apple platzieren sich im Markt des autonomen Fahrens. Last Mile Solutions wie Drohnen und Zustellroboter zeigen die Zukunft des Lieferverkehrs. Das mit dem Auto verbundene Besitz- und Prestigedenken beginnt zu bröckeln: Sharing-Angebote gehören mittlerweile zum Alltag in Städten. Neben der Förderung von innovativen Verkehrsmitteln, gilt es gleichzeitig, die notwendige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Abgesehen von innovativen Lösungen werden auch althergebrachte Transportmöglichkeiten neu gedacht: Das Fahrrad gewinnt wieder an Bedeutung, Lastenräder und e-Bikes ermöglichen mehr Flexibilität. Ein gut ausgebautes Netz von Bus und Bahn kann sowohl innerstädtisch als auch auf dem Land eine kostengünstige und bequeme Alternative sein. Anbindung, Taktung und Verlässlichkeit müssen aber noch optimiert werden.

 

 

 

Neue Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie

Der zukünftige Straßenverkehr wird unabhängiger von der Ressource Öl werden. Der auf Strom basierende Elektromotor ist eine Option, aber nicht der einzig mögliche Weg. Deshalb müssen neue Antriebsformen und Kraftstoffe, wie e-Gas, Erdgas, Wasserstoff- oder Brennstoffzellen, erforscht und etabliert werden. Lebenszyklusanalysen helfen dabei, Einsparpotentiale in Lieferkette, Produktion und Nutzungsphase zu identifizieren und negative Auswirkungen auf Natur und Menschen zu minimieren. Hieraus entstehen auch neue Geschäftsmodelle. Schon heute zeichnet sich ab, dass das Fahrzeug immer weniger im Fokus des Konsumenteninteresses stehen wird. Vielmehr werden Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen nachgefragt werden. Dies verändert das Kerngeschäft der großen Automobilhersteller und führt immer häufiger zu Kooperationen auch über die klassische Automotivebranche hinaus.

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