Finanzen

100% der Finanzbranche wird von der neuen Regulatorik zu Nachhaltigkeit betroffen sein

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60% der Vorstandsmitglieder von Investmentfirmen sind bereit für Deinvestition bei schwacher Nachhaltigkeitsperformance

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93 Billionen US-Dollar müssen bis 2030 in die Low-Carbon Economy weltweit investiert werden.

US-Dollar müssen bis 2030 in die Low-Carbon Economy weltweit investiert werden

41% der Gesamtreputation lassen sich auf Nachhaltigkeitsthemen zurückführen

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Die Finanzbranche auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Alle gesellschaftlich notwendigen Veränderungsprozesse müssen finanziert werden: Nur mit einer kompetenten und engagierten Finanzbranche werden sie erfolgreich sein. Gleichzeitig wirken sich die Transformationen der verschiedenen Bereiche auf die Finanzbranche aus.

 

Ein Beispiel ist die Dekarbonisierung der Wirtschaft. Sie verändert alle Industrien, ihre Prozesse und Produkte. In CO2-intensiven Branchen besteht die Gefahr hoher wertlos gewordener Investitionen, sogenannter „stranded assets“, auf die große Investoren bereits mit Deinvestment reagieren. Zudem greifen die regulatorischen Behörden in die Märkte ein und Verbraucher ändern ihre Gewohnheiten – auch in Bezug auf ihre Geldanlagen. Nur wer die Transformationsprozesse verstanden hat, kann die Risiken managen, den Wandel weiter fördern und Geschäftschancen nutzen. Und die Chancen sind riesig. Das Cambridge Institute for Sustainability Leadership schätzt die Investitionen im Transformationsprozess zu einer Low-Carbon Economy auf 93.000 Milliarden US-Dollar bis 2030.

 

 

 

EU verstärkt Regulatorik hin zu einem nachhaltigen Finanzmarkt

Nachhaltigkeitsaspekte werden immer stärker in der Regulatorik des Finanzbereichs berücksichtigt. Aktuell werden die Vorgaben für alle Akteure verstärkt. Sei es über den EU-Aktionsplan: Finanzierung nachhaltigen Wachstums und die Empfehlungen der High-Level Expert Group (HLEG) on sustainable finance und der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) oder die bereits implementierten Richtlinien zum Non-Financial Reporting. Die EU verlangt Klassifizierungssysteme, Standards und Labels für nachhaltige Investments und Finanzierungen. Nachhaltigkeit wird Teil der treuhänderischen Pflichten bei Investments. Offenlegungspflichten für Finanzdienstleister und Unternehmen geben vor, wie Nachhaltigkeit in die Entscheidungsprozesse zu integrieren ist. Danach müssen sie darstellen, wie sie Klimarisiken und -chancen ausreichend messen und steuern und ob diese Teil der Unternehmensstrategie und der Governance sind. Dies geht weit über die bisherigen Vorgaben zum Non-Financial Reporting hinaus und muss entsprechend in die Unternehmenspraxis integriert werden.

 

 

Nachhaltigkeitsmanagement rechnet sich

Eine gute Nachhaltigkeitsperformance senkt Risiken und erhöht die Chancen auf eine finanzielle Outperformance der Unternehmen. Diese Erkenntnis belegen laut Universität Hamburg nicht nur 90 Prozent der relevanten Studien weltweit. Auch große Investoren wie BlackRock sind davon überzeugt und fordern ein integriertes Nachhaltigkeitsmanagement bei Unternehmen ein – auch im Finanzbereich. Engagement für mehr Nachhaltigkeit schlägt sich positiv bei Ratingagenturen sowie in der Reputation des Unternehmens nieder. Laut dem Reputation Institute lassen sich 41 Prozent der gemessenen Reputation auf Nachhaltigkeitsthemen zurückführen. Dabei entwickelt sich das Nachhaltigkeitsmanagement im Finanzbereich ständig weiter: weg von unwesentlichen Aktivitäten im Bereich Spenden und Sponsoring oder der Betriebsökologie, hin zu einem festen Bestandteil der Unternehmensstrategie und des Kerngeschäfts.

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